Anasayfa Bilimsel Araştırmalar 1992 yılında yapılmış araştırmalar... Construction and first evaluation of a manual designed to measure success in therapy with pain patients.
Construction and first evaluation of a manual designed to measure success in therapy with pain patients.

Gerhardt, Kathrin: Construction and first evaluation of a manual designed to measure success in therapy with pain patients. University of Hamburg, Department of Psychology, Master thesis, 1992.

Abstract: In der vorliegnenden Arbeit wurde ein Manual erstellt, bestehend aus zwei Fragebögen, das auf subjektive Weise die Erfolge einer Psychotherapie bei chronisch schmerzkranken Patienten erfassen soll. Die Datenerhebung erfolgte mittles Fragebogen an zwei verschiednen Zeitpunkten ählich einer Vorher-Nachher-Untersuchung, wobei dei der Ersterprobung eine retrospektive Befragung gewählt wurde. Ausgehend von der Frage, ob Psychotherapie bei chronisch Schmerzkranken zu einer Steigerung der Selbsthilfemöglichkeiten führt, und damit zu einer deutlichen Verbesserung in den Lebensbereichen: 1. Schmerzerleben, 2. Familienerleben, soziale Komponente, 3. Streßerleben, 4. Allgemeine Lebensfreude wurde das Manual so konstruiert, daß jede der Skalen aus vier Fragen bestand - jeder Fragebogen demnach 16 Items umfaßt. Diese Items waren auf einer fünfstufigen Skala zu beantworten, je höher dabei der Wert, desto größer waren die Probleme mit dem Schmerz und dessen Begleiterscheinungen für den Betroffenen. Die Stichprobe bestand aus 20 chronisch schmerzkranken Patienten, 16 Frauen und 4 Männer mit unterschiedlichen Diagnosen (Migräne, allgemeiner Kopfschmerz, Rückenschmerzen, Leistenschmerz, Muskelschmerz Schulter-Arm-Syndrom, Thalamusschmerz und Trigeminus-Neuralgie). Die Altersverteilung lag zwischen 15 und 75 Jahren. Alle Patienten waren in interdisziplinären Verfahren behandelt worden und waren zum Zeitpunkt der Befragung am Ende einer Psychotherapeie oder hatten diese schon beendet. Alle galten vor der Therapie als "therapeutisch problematisch", hatten also schon mehrere erfolglose Therapieversuche hinter sich. Dabei brachten alle drei in der Gemeinschaftspraxis Besser-Siegmung und Siegmund arbeitenden Psychologen Patienten in die Stichprobe ein. Die Therapie bestand aus einer speziell für Schmerzkranke entwickelten Kurzzeittherapie auf Verhaltenstherapeutischer Basis. Zur Auswertung wurden die erhobenen Daten statistisch verrechnet und erbrachten sowohl auf Item, als auch auf Skalenebene signifikante Ergebnisse. Dies Signifikanzen wurden mit dem WILCOXON-Test auf dem 0,05 Signifikanzniveau errechnet. Das Manual zeigt damit deutliche Unterschiede zwischen den Zeitpunkten der Befragung - Schmerzerleben vor der Therapie und nach der Therapie, und macht so den durch die Psychotherapie erzielten Erfolg meßbar. Hervorzuheben ist, daß es tatsächlich einen gravierenden Unterschied gegeben hat. Die Psychotherapie konnte den Patienten als sehr deutlich zu einer subjektiven Verbesserung der Lebensqualität verhelfen, was im Vergleich zu anderen Therapiemethoden und der langen Schmerzkarriere der Betroffenen einerseits eine große subjektive Erleichterung darstellt, andererseits einen enormen Erfolg für die Psychotherapie bedeutet. Die Hypotese konnte aufgrund der signifikanten Ergebnisse als bestätigt gelten, man kann also sagen: Psychotherapie führt bei chronisch schmerzkranken Patienten zu einer Steigerung der Selbsthilfemöglichkeiten, und damit zu einer deutlichen Verbesserung in den Lebensbereichen: 1. Schmerzerleben, 2. Familienerleben, soziale Komponente, 3. Streßerleben, 4. Allgemeine Lebensfreude

 
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